Schulprogramm - St. Bruno-Schule
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Schulprogramm

1. Einleitung

Unser Schulprogramm wurde im Schuljahr 1999/2000 erstmalig formuliert und wird im Prozess regelmäßig evaluiert. Am Entstehungsprozess waren Lehrerinnen und Schulleitung sowie die Elternvertreter aktiv beteiligt. Das Schulprogramm repräsentiert auf der Grundlage der Verfassung von NRW die pädagogischen Zielsetzungen der Schule und greift dabei sowohl die Richtlinien- und Lehrplanvorgaben als auch die Lernbedingungen und das Umfeld der Schüler auf. Außerdem reflektiert es den Stand der pädagogischen Arbeit zum gegebenen Zeitpunkt. Dies bedeutet, dass wir das Schulprogramm im Sinne einer dynamischen Weiterentwicklung regelmäßig evaluieren. In jedem Schuljahr erfolgt eine Aktualisierung.

2. Über uns
2.1 Schulort

Unsere Schule ist eine von vier Grundschulen in Düsseldorf-Unterrath. Sie liegt im Norden Düsseldorfs, in der Nähe des Flughafens.

 

Die ev. Montessorigrundschule Elsa Brandstroem teilt sich mit uns das Schulgelände.

 

Die beiden Schulgebäude sowie die Schulhöfe sind getrennt; gemeinsam benutzt werden die Turnhalle und die Aula. Mit zum Schuleinzugsgebiet gehören noch die KGS Kartause-Hain und die GGS Beedstrasse. Die Montessori-Grundschule am Farnweg ist für Unterrather Kinder auch leicht erreichbar.

2.2 Aus der Chronik

1935 wurde der Grundstein für die „Heideschule“ gelegt. Am 02.05.1936 konnte das erste Gebäude bezogen werden.

 

Am 03.01.1956 wurde die Heideschule in eine „Mädchen- und Knabenschule“ geteilt. Bei der Neuordnung der Volksschule (01.08.1968) wurde die Mädchenschule in eine Grundschule (heute St. Bruno), die Jungenschule in eine Hauptschule umgewandelt (Auflösung 1989, 1992 Einzug der Elsa-Brandström-Schule).

2.3 Namensgebung

Bruno ist der Begründer des Karthäuserordens, der sein Kloster (Karthause) in der Nähe des Flughafens errichtet hatte. Im Zuge der Ausdehnung des Flughafens (1964) mussten die Mönche ihr Kloster verlassen und wurden nach Marienau, Baden-Württemberg umgesiedelt.

Besonders nach dem Krieg war die Klosterpforte Anlaufpunkt für alle Hilfsbedürftigen aus dem Umland. Ihr Erscheinungsbild war aus dem Unterrather Leben nicht wegzudenken. So war es nahe liegend, dass die kath. Pfarrkirche den Namen des Begründers dieses Klosters bei ihrer Fertigstellung annahm.

Seit der Entstehung der Grundschule war der Pfarrer stets Mitglied des Lehrerkollegiums und unterrichtete bis 2005 mit 4 Wochenstunden das Fach Katholische Religion.

Zum Schuljahr 1992/1993 wurde der Katholischen Grundschule auf Antrag der Schulkonferenz der Schulname St. Bruno gegeben.

2.4 Aktuelle Daten

Zum Schuljahr 2019/2020 besuchen 189 Kinder die St.Bruno Schule, die in 8 Klassen von 12 Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden.

 

Die OGS besuchen 103 Schüler in 4 Gruppen, in der Betreuung (Schule von 8-1) sind 37 Kinder angemeldet.

 

Das Sekretariat ist montags bis donnerstags von 7.30 bis 12.30 Uhr geöffnet.

3. Zur pädagogischen Konzeption
3.1 Unsere Schule als Ort des Lernens und Lebens

Wir begreifen unsere Schule als Ort des Lernens und Lebens für Kinder, Eltern und Lehrerinnen, d.h. dass alle am Schulleben teilnehmenden Gruppen und Personen gleichermaßen wichtig und angenommen sind. Die Gestaltung einer lebendigen Schulkultur bleibt Aufgabe aller Beteiligten und ist in diesem Sinne als offener Erziehungsprozess zu verstehen. Zur Schulkultur gehört die tägliche Unterrichtspraxis, die Art und Weise des Umgangs miteinander, gemeinsame Arbeitsvorhaben, Feiern und Projekte und die Formen der demokratischen Mitbestimmung.

3.2 Unsere Schule - Eine katholische Grundschule

Unser Schulleben wird geprägt von festen, die christlichen Ursprung haben. Alle Feste sind eingebettet in den christlichen Jahreskreis. Diese Feste werden in enger Zusammenarbeit mit der kath. Pfarrgemeinde St. Bruno durchgeführt.

 

Als Grundlage unserer praktischen Arbeit haben wir die Auffassung, dass der Glaube kein vom Leben abgespalteter Sektor ist, sondern unsere gesamten Aufgaben mitbestimmt. Unsere Schüler sollen eine eindeutige Orientierung erfahren, aus der erst Toleranz erwachsen kann.

 

Wir legen Wert auf das friedvolle Zusammenleben aller Religionen, Kulturen und Nationalitäten. Das setzt voraus, dass Gemeinsames gefunden wird, unterschiedliche Auffassungen akzeptiert und toleriert und Ausgrenzungen vermieden werden. Um Verständnis für Mitschüler zu entwickeln, ist es für alle Schüler notwendig, über verschiedene Religionen informiert zu sein. Vertrauensvolle Gespräche, in denen sie ihre Gedanken, Wünsche, Freude, Ängste und Fragen äußern, können nur dort stattfinden, wo jeder jeden gut kennt, wo niemand sich scheut sich mitzuteilen.

3.3 Das Kind in der Gemeinschaft

Wir wollen jedem Kind eine tragfähige Grundlage für die Aneignung einer sich permanent verändernden Welt ermöglichen. Dabei nehmen wir das Kind als Individuum ernst. Das bedeutet, dass wir seinen Selbststeuerungskräften, Gefühlen, Vorstellungen, Interessen und Erfahrungen breiten Raum einräumen. Dazu gehört aber auch, dass das Kind lernt. auf die Interessen und Bedürfnisse anderer einzugehen. die Regeln einer Gemeinschaft zu akzeptieren und auch in Konfliktsituationen angemessen zu reagieren.

 

Es wird uns immer wieder bewusst, dass wir in einer modernen Gesellschaft leben, die durch rasanten Wandel und technologischen Fortschritt gekennzeichnet ist. Dazu kommt, dass das Einschulungsalter der Kinder immer niedriger wird. Die Schule übernimmt einen immer größeren Erziehungsanteil, da der größte Teil der Schüler in der OGS bis 16 Uhr betreut wird. Die meiste Zeit des Tages verbringen die Schüler somit in der Schule. Gerade als Grundschullehrer und Erzieher in der OGS haben wir viel Einfluss auf die kindliche Entwicklung. Die Lehrer/Erzieher – Schüler- Beziehung spielt im Leben der uns anvertrauten Kinder eine große Rolle. Aber auch das Verhalten der Mitschüler zu ihnen ist von Bedeutung.

 

Wir können uns nicht der Auseinandersetzung mit dem entziehen, was Kindheit heute ausmacht. jeden Tag bekommen wir zu spüren wie Eltern Erziehung verstehen, dass Familienprobleme in die Schule hineinwirken, dass kindliche Bedürfnisse nach Spiel, körperlicher Betätigung und Eigentätigkeit nicht befriedigt werden und dass die Medien zu Miterziehern geworden sind. Daraus ergibt sich notwendigerweise eine Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern, Lehrern und Erziehern. Alle Seiten sind für eine ganzheitliche Entwicklung der Kinder verantwortlich.

 

Um Schule für die Schüler stärker als bisher nicht nur als Lernort, sondern als Lebens- und Erfahrungsraum wirken zu lassen, müssen wir alle bestrebt sein, Konsequenzen für Unterricht und Erziehung zu ziehen.

3.4 Werteerziehung

Damit Schüler sich in der Gemeinschaft zurechtfinden und im Umgang miteinander verantwortungsbewusst handeln können, müssen ihnen Wertevorstellungen vermittelt werden. Die Schule ist neben dem Elternhaus dafür ein wichtiger Ort, da die Kinder hier einen Großteil ihres Tages verbringen. Das Verinnerlichen von Werten kann nur bei einem gewaltlosen, höflichen und rücksichtsvollen Umgang gelingen. Wir legen besonders Wert auf soziales Miteinander, demokratisches Handeln und auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Gottes Schöpfung (vgl. 9.1 Konzept zur Werteerziehung).

3.5 Gewaltprävention und Streitschlichtung

Die Schüler erfahren heute durch die Flut der Medien (TV, Internet, Zeitungen, Radio etc.) permanent von Konflikten und Kriegen auf der Welt. Da es auch an Grundschulen im Klassenraum, auf dem Schulhof und in der Nachmittagsbetreuung immer mehr Konfliktsituationen gibt, müssen Schüler anhand von Lösungsstrategien lernen, solche Konflikte gewaltlos zu lösen. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, gemeinsam mit den Schülern Regeln für ein gewaltfreies Zusammenleben aufzustellen (vgl. 9.2 Konzept zur Gewaltprävention und Streitschlichtung).

3.6 Schulordnung

Die wichtigsten Vereinbarungen unseres Schullebens haben wir in einer Schulordnung im Schuljahr 1999/2000 gemeinsam erarbeitet. An der Erstellung waren neben den Schülern und Lehrern auch die Eltern beteiligt. Eine Evaluation im Schuljahr 2007/2008 zeigte, dass eine Erweiterung der Regeln aufgrund der Veränderungen, die die OGS brachte, notwendig geworden war. An der Überarbeitung waren neben Schülern, Lehrern und Eltern nun auch die Betreuer der OGS beteiligt.

 

Neben der Schulordnung hat jede Klasse eigene Regeln für den Unterricht und das Zusammenleben in der Klasse.

 

Die Regeln der Schulordnung sind allen Schülern bekannt und hängen zur Erinnerung im Schulgebäude für alle sichtbar aus (vgl. 9.3 Schulordnung).

3.7 Umwelterziehung

Umwelterziehung ist auch Werteerziehung und gehört zum Erziehungsauftrag der Schule. Durch sachkundliche Fragestellungen und Erarbeitung in Zusammenhängen fördert der Unterricht bei den Schülern

 

  • die Achtung vor der Würde des Menschen
  • den verantwortungsvollen Umgang mit der natürlichen und gestalteten Lebenswelt und ihren Ressourcen
  • die Solidarität in und mit der Gemeinschaft
  • eine kritisch konstruktive Haltung zu Naturwissenschaft und Technik
  • das Bewusstsein für die Bedeutung von Kultur und Geschichte und für die damit verbundenen Werte und sozialen Orientierungen.

 

Doch wird die Umwelterziehung nicht nur als Bereich des Sachunterrichts gesehen, sondern auch in alle anderen Unterrichtsfächer einbezogen werden (vgl. 9.4 Konzept zur Umwelterziehung).

3.8 Gesundheitserziehung

Es ist eine wichtige Aufgabe der Grundschule, von Anfang an das Bewusstsein für den eigenen Körper und die eigene Gesundheit zu entwickeln und zu stärken. Gesundheitsbewusstsein kann nur durch Wissen über den eigenen Körper angebahnt werden. Falsche Ernährung, mangelnde Bewegung, mediale Reizüberflutung und andere Ursachen wirken sich nachweislich negativ auf die kindliche Entwicklung aus.

 

Die Schwerpunkte der schulischen Gesundheitserziehung sind nach den Richtlinien und Lehrplänen in folgende Themen verankert:

 

  • Hygiene und Zahngesundheit
  • Ernährung
  • Sport und Bewegung
  • Sexualerziehung
  • Soziale Gesundheit

 

Deswegen ist die Gesundheitserziehung an unserer Schule ein wichtiger Beitrag unserer Erziehung (vgl. 9.5 Konzept zur Gesundheitserziehung).

3.9 Geschlechtererziehung

An unserer Schule sind fast gleich viele Mädchen und Jungen. Damit sich alle Schüler wohlfühlen können, legen wir großen Wert auf ein gleichberechtigtes und partnerschaftliches Sozialverhalten. kein Schüler soll Angst haben müssen, wegen seiner Vorlieben, Talente oder Defizite ausgelacht oder ausgegrenzt zu werden. Im Unterricht bemühen wir uns um eine ausgewogene Themenauswahl und fördern alle Kinder mit Blick auf ihre individuellen Fähigkeiten. Lehrerinnen und Erzieher hinterfragen ihr eigenes Handeln mit Blick darauf, wie ihr Handeln als Vorbild auf das Rollenverständnis der Schüler wirkt (vgl. Konzept zur Geschlechtererziehung).

3.10 Verkehrs- und Mobilitätserziehung

Die „Rahmenvorgabe Verkehrs- und Mobilitätserziehung in der Schule“ und der Erlass zur Verkehrserziehung (RdErl. d. Kultusministeriums v. 10.07.1995) sind Grundlage der Verkehrs- und Mobilitätserziehung. In der Verkehrserziehung werden neben dem Schwerpunkt der Sicherheitserziehung auch Elemente der Sozial-, Umwelt- und Gesundheitserziehung zur Mobilitätserziehung hinzugenommen (vgl. 9.7 Konzept zur Verkehrs- und Mobilitätserziehung).

4. Unterricht
4.1 Rhythmisierung des Schulvormittages

Die wöchentliche Unterrichtszeit unserer Schule ist durch die Stundentafel festgelegt.

Gesamtunterrichtszeit in Wochenstunden

Schuleingangsphase Schuleingangsphase
1. Jahr 2. Jahr Klasse 3 Klasse 4
21-22 22-23 25-26 26-27

Die tägliche Unterrichtszeit ist nach folgendem Raster gegliedert:

1. Stunde 8.15 – 9.00 Uhr
2. Stunde 9.00 – 9.45 Uhr
Hofpause 9.45 – 10.05 Uhr
Frühstückspause 10.05 – 10.15 Uhr
3. Stunde 10.15 – 11.00 Uhr
4. Stunde 11.00 – 11.45 Uhr
Hofpause 11.45 – 12.00 Uhr
5. Stunde 12.00 – 12.45 Uhr
6. Stunde 12.45 – 13.30 Uhr

In der Frühstückspause wird das Frühstück gemeinsam in dem jeweiligen Klassenraum eingenommen. Während des Frühstücks besteht die Möglichkeit zu Gesprächen. Vorher gehen die Schüler in die große Pause. Jede Klasse kann ihr Pausenspielzeug mitnehmen. Auf dem Schulhof befinden sich ein großes Klettergerüst, ein Fußballfeld und zwei Tischtennisplatten.

 

Am Montag und Freitag dürfen die Schüler des 1. Schuljahres die große Pause unter pädagogischer Anleitung in der Turnhalle verbringen. Am Dienstag gilt dies für  die Schüler des 2. Schuljahres, am Mittwoch für die Schüler des 3. Schuljahres und am Donnerstag  für die Schüler des 4. Schuljahres. Bei Regenwetter verbringen die Schüler des 3. und 4. Schuljahres die Pause in ihrem Klassenraum. Sie können dort spielen, malen, lesen, sich unterhalten oder weiter frühstücken. Die Schüler des 1. und 2. Schuljahres dürfen bei einer Regenpause, aufgrund ihres großen Bewegungsbedürfnisses, die Pause unter pädagogischer Anleitung in der Turnhalle verbringen.

4.2 Klassenlehrerinnen

Die Klassenlehrerin ist die zentrale Ansprechpartnerin für Schüler und Eltern. Die Schüler werden von ihr motiviert, angeregt, gefordert, gefördert, getröstet und auf Grenzen hingewiesen. Sie berät Schüler und Eltern im Hinblick auf Arbeits- und Sozialverhalten, Lern- und Leistungsentwicklung und die Schullaufbahn, schreibt Zeugnisse, Gutachten und Empfehlungen.

 

Oftmals organisiert sie gemeinsam mit den Eltern Feste, Feiern, Wanderungen, Fahrten etc. Die Gestaltung des Klassenraumes liegt in ihrer Hand.

 

Die Arbeit in der Klasse wird von der Klassenlehrerin koordiniert. Sie ist Ansprechpartnerin für Fachlehrerinnen und Schulleitung. Klassenkonferenzen werden von ihr geleitet, die notwendigen Verwaltungsaufgaben erledigt. Aufgrund der vielfältigen pädagogischen Aufgaben sollte die Klassenlehrerin nach Möglichkeit viele Stunden in der Klasse unterrichten.

 

In den Jahrgängen 1 und 2 übernimmt sie den Großteil des Unterrichts. Von Anfang an ist jedoch mindestens eine weitere Lehrerin als Fachlehrerin in der Klasse. Auf diese Weise können Beobachtungen ausgetauscht, Eindrücke ergänzt und die Beurteilungen auf eine breitere Basis gestellt werden. Bei Abwesenheit der Klassenlehrerin ist die Lehrerin der Parallelklasse verantwortlich und Ansprechpartner.

 

Die Klassenlehrerin führt die Klasse in der Regel über vier Jahre (wobei ein Wechsel nicht ausgeschlossen werden kann).

4.3 Lernen und Leisten

Wir gehen von einer natürlichen Lernbereitschaft der Schüler aus. Wir wollen die Schüler sowohl fördern als auch fordern.

 

Da Leistung das Ergebnis des Lernens ist, muss Schule mehr denn je das Lernen unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen und Anlagen eines jeden einzelnen Schülers fördern. Beide Komponenten, Lernen und Leisten, stehen in einem Wechselverhältnis. Eine Leistung kann ein Schüler nur dann erbringen, wenn die Anforderungen angemessen sind und die Lernmöglichkeiten des Schülers berücksichtigt werden.

 

Lernen kann durch innere Differenzierungen gefördert werden. Die daraus entstehenden Lernerfolge soll ein Schüler als Impuls für weiteres Lernen nutzen. Misserfolge sollten gering gehalten werden und Schüler möglichst nicht über-, aber auch nicht unterfordert werden.

 

Die Leistungsbewertung muss Lernen fördern und für alle transparent sein (vgl. 9.8 Konzept zur Leistungsbewertung).

4.4 Der Einsatz neuer Medien

Unsere Schüler erfahren Computer, Tablet-PCs und viele andere so genannte „neue Medien“ als Teil ihrer Erlebniswelt und stehen täglich damit im Kontakt. Aufgabe der Schule ist es, den Schülern Verständnis für diese Technologien zu vermitteln. Ein reflektierter und kritischer Umgang mit neuen Medien ist wichtig. Gefahren des Internets müssen ebenso thematisiert werden wie die Hilfen und Arbeitserleichterungen, die es den Schülern bringen kann. Laptops, i-Pads, Computer, Overheadprojektoren, Beamer und DVDs werden von Lehrerinnen genutzt, um Inhalte zu klären und zu veranschaulichen. Die Schüler sammeln erste Erfahrungen in der Arbeit mit den Schreibprogrammen(vgl. 9.9 Konzept zur Medienerziehung).

4.5 Förderung

Lernen und Leisten sind Kernelemente des Unterrichts. Schüler können jedoch nur dann erfolgreich lernen und etwas leisten, wenn die Anforderungen ihre individuellen Möglichkeiten berücksichtigen. Hier greifen innere und äußere Differenzierung.

 

Bereits nach der Anmeldung der zukünftigen Schulanfänger erfolgt eine erste gezielte Überprüfung ihrer Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen, so dass eine Förderung bis zum Zeitpunkt der Einschulung durch den Kindergarten oder weitere Institutionen stattfinden kann und die Schüler mit bestmöglichen Voraussetzungen eingeschult werden können.

 

Im ersten Schuljahr erfolgt eine erneute Überprüfung der Schüler und eine entsprechende Einordnung in die verschiedenen Fördergruppen. Die Förderung orientiert sich sowohl an den individuellen Bedürfnissen der Schüler als auch an aktuellen Unterrichtsinhalten. Es stehen verschiedene Angebote für die basale Förderung in ersten Schuljahr bereit wie auch spezielle Förderangebote für Schüler aller Klassenstufen mit Lese-/Rechtschreibschwäche und/oder Dyskalkulie. Auch leistungsstarke Schüler werden in so genannten Förder-AGs gefördert. Zusätzlich findet Förderunterricht im Klassenverband in den Fächern Deutsch und Mathematik statt.

 

Die innere Differenzierung bietet – im Rahmen des Klassenunterrichts – Lernhilfen, zusätzliche Lernzeit oder weitere Lernangebote. Freie Arbeit, Lernen an Stationen und projektorientiertes Arbeiten sind mögliche Formen der Realisierung (vgl. 9.10 Förderkonzept).

4.6 Hausaufgaben

Hausaufgaben sind Aufgaben, die von den Schülern außerhalb der Schule selbstständig angefertigt werden sollen. Sie ergänzen den Unterricht und unterstützen den Lernprozess. Sie dienen der Anwendung und Sicherung im Unterricht erworbener Fertigkeiten, Kenntnisse und Methoden.

5. Schulleben
5.1 Elemente des Schullebens
  • Feier zur Einschulung
  • Pflege des Brauchtums: Schützenfest, Erntedank, St. Martin, Weihnachten, Karneval
  • gemeinsame und regelmäßige Gottesdienste
  • Schülerparlament
  • Klassenrat in den Klassen 3 und 4
  • Soziales Lernen mit dem Ferdi-Projekt in den Klassen 1 und 2
  • Projekte: klassenübergreifend in Kleingruppen
  • Projekttage: Wald, ADAC
  • Schullandheimaufenthalte in Klasse 3 oder 4
  • Tag der offenen Tür
  • Erstellen eines Jahrbuchs
  • Lese- und Mathewettbewerb
  • Externe und interne Sportwettbewerbe: Schwimmfest, Laufen macht Laune, Jan-Wellem-Fußball-Pokal, Radschlägerwettbewerb, Bundesjugendspiele unter 8 Jahren, Klassenstaffeln, Eislauffest, Mannschaftssportfest
  • Siegerehrungen „We are the champions“
  • Radfahrtraining
  • Besuch außerschulischer Lernorte, z.B.: Theater- und Museumsbesuche, Waldschule, Sternwarte, Bücherei, Besuch der Jungen Oper, Tonhalle, Flughafen
  • Schulfest
  • Schulausflug mit allen Schülern und Eltern
  • Abschlussfest der 4. Klassen
5.2 Wettbewerbe

Schulische Wettbewerbe fördern die Kreativität und schöpferische Phantasie der Schüler sowie die Selbstdisziplin, Sorgfalt, Ausdauer, Gewissenhaftigkeit und Kooperationsbereitschaft“ (Verwaltungsvorschriften über schulische Veranstaltungen außerhalb von Schulen (VV Schulfahrten – VVSchulf) vom 31. Juli 1999 (ABI. MBJS S. 465), geändert durch Verwaltungsvorschriften vom 9. Juni 2009 (ABI. MBJS S162)).

 

Im Rahmen von Wettbewerben werden die inhaltlichen Vorgaben der Rahmenlehrpläne ergänzt und vertieft. Kinder und Jugendliche wollen sich in ihren Leistungen messen. Die Schule hat daher die Aufgabe, den Leistungsgedanken in einen sozialen Rahmen zu stellen, um den Schülern dazu Gelegenheit zu geben. Dies geschieht zum einen innerhalb des Unterrichts, aber auch in außerunterrichtlichen Wettbewerben mit unterschiedlichen Inhalten. Auf freiwilliger Basis können sich die Lernenden entsprechend ihren Interessen und Fähigkeiten mit umfassenden fachlichen und überfachlichen Anforderungen auseinandersetzen und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Wettbewerbe ermöglichen den Lernenden die individuelle Entwicklung und Entfaltung ihrer fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen. Sie erhalten die Möglichkeit, sich mit Gleichaltrigen zu messen und darüber hinaus neue Erkenntnisse über ihre besonderen Stärken zu gewinnen.

 

Wettbewerbe in den unterschiedlichsten Bereichen gehören daher zum festen Bestandteil unserer Arbeit.

 

Jährlich findet unser schuleigener Lesewettbewerb statt, in dem alle Schüler involviert sind. Bereits einige Wochen vor dem Wettbewerb beginnen die Vorbereitungen. Das Lesen rückt in den Mittelpunkt des Unterrichts. Lesezeiten werden eingerichtet, Schüler lesen sich gegenseitig vor, Lesetechniken werden besprochen und erprobt, Schüler geben sich gegenseitig Tipps und Rückmeldung, zu Hause wird ebenfalls fleißig geübt. Der Ausblick auf den Wettbewerb motiviert die Schüler zum eigenständigen Üben.

 

Ebenso findet jährlich unser jahrgangsbezogener Mathematikwettbewerb statt. Hier nehmen alle Kinder der Klassen 2-4 beim Vorentscheid teil. Alle Schüler, die dabei eine bestimmte Punktzahl erreicht haben, erreichen die nächste Runde, in der es nun darum geht die meisten Aufgaben in kurzer Zeit zu lösen. Pro Klassenstufe werden die besten 3 Rechner ermittelt.

 

Des Weiteren nehmen die Schüler auf freiwilliger Basis jährlich am landesweiten Mathematikwettbewerb teil.

 

Sportliche Wettbewerbe vermitteln Werte wie Fairness, Teamgeist und Einsatzbereitschaft und stärken das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden. Unsere Schüler beteiligen sich am Jan-Wellem-Fußballpokal.

 

Innerhalb des Schwimmunterrichts wird für das Schwimmsportfest 1/2 sowie 3/4 trainiert.

 

Die 4. Schuljahre nehmen zusätzlich am jährlichen Eislauffest teil.

 

Ebenso finden jedes Jahr unser schulinternes Mannschaftssportfest sowie die Bundesjugendspiele ab 8 Jahren statt.

 

Bei allen Wettbewerben bekommen die Gewinner ihre Urkunde im Rahmen einer kleinen Siegerehrung ausgehändigt, für die sich alle Schüler der Schule treffen. Dies stärkt den Gemeinschaftssinn und fördert einen sozialen Umgang. Die Schüler freuen sich füreinander und zeigen Anerkennung für die Leistungen und Begabungen ihrer Mitschüler. Durch das Angebot in verschiedenen Bereichen haben alle Schüler die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen und Erfolgserlebnisse zu erzielen.

5.3 Bücherei

Lesen ist eine zentrale Schlüsselqualifikation, die in der Grundschule erworben wird. Die Vermittlung der dafür nötigen Kompetenzen nimmt einen breiten Raum im Deutschunterricht ein. Darüber hinaus fördern wir unsere Schüler durch zusätzliche Angebote wie die der Schulbücherei.

 

Der aktuelle Bestand von ca. 1000 Büchern soll den Kindern die Gelegenheit bieten, sich mit dem Medium Buch auseinander zu setzen und das Buch als spannenden Begleiter ihres Lebens kennen zu lernen.

 

Mit Hilfe von „Büchereimüttern“ werden zurzeit jeden Donnerstag Bücher an die Schüler aller Klassen ausgeliehen. Unsere Bücherei erfährt Unterstützung durch Eltern in Form von Geld- und Bücherspenden.

5.4 Jahrbücher

Die Idee zu den Jahrbüchern findet ihren Ursprung in Amerika, wo nahezu jede Schule jährlich ein Jahrbuch veröffentlicht. Uns gefiel diese Idee, da so jeder Schüler am Ende seiner Schullaufbahn einen Überblick und eine Erinnerung an seine Schulzeit und seine Mitschüler hat.

Erstmals erschien das Jahrbuch zum Ende des Schuljahres 1993/1994. Damals wurde es von der Schulpflegschaft erstellt, jede Klasse war mit einer selbst gestalteten Seite und einem Klassenfoto vertreten. Seitdem ist das Buch immer umfangreicher geworden und spiegelt das gesamte Schulleben wieder. Besondere Aktionen, Lerninhalte, Wettbewerbe, Feste und Feiern werden hier dokumentiert. Jede Klasse gestaltet die Seiten neben dem eigenen Klassenfoto.

Das Jahrbuch wird verkauft und der Erlös kommt der Schule zugute.

5.5 Übergänge

Der erste Übergang für unsere Schüler ist der vom Kindergarten in die Grundschule. Bereits Monate vor der Einschulung beginnen die Vorbereitungen. Die Schulanmeldung findet im Herbst des Vorjahres statt (Anschreiben des Schulverwaltungsamtes). In den folgenden Monaten finden die Einschulungsuntersuchungen statt. Der Schularzt entscheidet hier nach einem Seh- und Hörtest und einer Untersuchung des Kindes über die körperliche Schulfähigkeit.

 

Kinder, die erst nach dem Stichtag (30.September) geboren wurden, können auf Antrag eingeschult werden. Über den Antrag entscheidet die Schulleitung. Parallel gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit den örtlichen Kindergärten: Der Arbeitskreis „Kindergarten – Schule“ besteht seit mehr als 20 Jahren.

 

Die künftigen Schulanfänger werden im Mai/Juni zu einem Kennenlernvormittag eingeladen. Dort lernen sie ihre Paten kennen (Schüler der dritten Klassen), die sie in der ersten Zeit betreuen. Patenklassen erleichtern den Schulanfängern die erste Zeit in der neuen Umgebung. Die älteren Schüler sollen erste Freunde, Ansprechpartner und Helfer für die Schulneulinge sein.

 

Kurz vor den Sommerferien findet der erste Elternabend für die Schulneulinge statt. Nach Möglichkeit werden bereits die Klassenzusammensetzungen und die Klassenlehrerinnen bekannt gegeben.

 

Seit Jahren halten wir engen Kontakt zu den weiterführenden Schulen aller Schulformen im Stadtteil. Die Schüler der vierten Klassen werden zu Schulfesten eingeladen und die Lehrerinnen verfolgen den Start ihrer Schüler an den weiterführenden Schulen.

 

Der Übergang gestaltet sich nach folgendem Ablauf:

 

Ende Oktober findet ein schulinterner Elternabend statt, bei dem die Eltern der 4. Klassen durch die Schulleiterin über die Bildungswege informiert werden und sie ihnen die Grundvoraussetzungen für den Besuch einer bestimmten Schulform erläutert. Kurz danach finden die ersten Gespräche statt, in denen die Klassenlehrerin den Eltern ihre Einschätzung über den bestmöglichen Bildungsweg des Schülers mitteilt und über die weitere schulische Förderung ihres Kindes berät.

 

Das Halbjahreszeugnis der Klasse 4 enthält eine begründete Empfehlung für die Schulform, die für die weitere schulische Laufbahn am besten geeignet scheint. Über die Empfehlung und deren Begründung entscheidet die Klassenkonferenz auf der Grundlage des Leistungsstandes, der Lernentwicklung und der Fähigkeiten des Schülers.

 

In den Monaten November und Dezember finden die Tage der offenen Tür an den weiterführenden Schulen statt, an denen sich die Eltern ein Bild von ihnen favorisierten Schule machen können.

 

Durch jährliche Treffen mit den weiterführenden Schulen zu den Konferenzen wird der Schulerfolg der Abgänger beobachtet.

6. Das Kollegium
6.1 Kollegiumsstruktur

Die Lehrerinnen unserer Schule arbeiten zusammen und nehmen sich Zeit für den Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung von Unterricht und Schulleben.

 

Klasse 1: Frau Hartmann- Frau Stoffel

Klasse 2: Frau Asbeck – Frau van der Wingen

Klasse 3: Frau Holzmeier – Frau Beckmann

Klasse 4: Frau Bumann – Frau Moritz

 

Zum Kollegium gehört auch Herr Schröder, der als Sportlehrer eingesetzt ist.

Herr Kievel unterrichtet in allen Klassen Musik.

Frau Grether und Frau Koch sind als Fachlehrer bei uns.

Frau Brüggemann ist als Schulsozialarbeiterin bei uns tätig.

Frau Erdogan ist unsere sozialpädagogische Fachkraft für die Schuleingangsphase.

Frau Eschrich ist als Sonderpädagogin bei uns tätig.

 

Frau Mladenov-Flohr ist seit 2018 Schulleiterin.

Frau Tillmann ist seit Januar 2019 Sekretärin an der Schule.

6.2 Vertretungsunterricht

Die allgemeinen Rechtsgrundlagen (Schulgesetz, AO-GS, Runderlasse) sind die Grundlagen des Vertretungskonzeptes. Ferner gehören dazu alle Vereinbarungen, die sowohl mit den Erziehungsberechtigten als auch mit den Erzieherinnen in der Offenen Ganztagsschule und der Schule von 8-1 getroffen worden sind.

 

Gründe für einen Vertretungsunterricht können sein: Erkrankungen, Fortbildungen, Klassenfahrten usw. Der sich daraus ergebende Vertretungsunterricht verlangt von allen Lehrern ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft und Organisationsfähigkeit. Die Organisation des Vertretungsunterrichts wird an jeder Schule in Absprache aller Verantwortlichen getroffen (vgl. 9.12 Vertretungskonzept).

6.3 Fortbildungen

In den Schwerpunkten Unterricht und erziehender Unterricht will das Kollegium vorhandene Kompetenzen stärken, neu erworbene Fähigkeiten sichern und zukünftige Veränderungen aufnehmen und erlernen. Dies soll durch eine kontinuierliche Fortbildungsarbeit geschehen.

Die Fortbildung baut sich in drei Säulen auf:

  • kollegiumsinterne Fortbildung
    Das Kollegium nimmt gemeinsam an einer schulischen oder außerschulischen Fortbildung teil.
  • Kolleginnen als Multiplikatoren
    Einzelne Kolleginnen spezialisieren sich in bestimmten Bereichen, agieren bei entsprechenden Fortbildungen als Vertreter der Schule und bringen die Ergebnisse ins Kollegium ein.
  • Individuelle Fortbildung
    Kolleginnen bilden sich nach ihrer Bedarfslage fort.

Unsere Fortbildungsschwerpunkte liegen zurzeit in den Bereichen Dyskalkulie (Rechenschwäche), Rechtschreiberziehung/ Grundwortschatz und Medienerziehung (vgl. 9.13 Fortbildungskonzept).

6.4 Ausbildung

Seit vielen Jahren sind wir erfolgreich in der Ausbildung neuer Lehrkräfte tätig. Dabei arbeiten Mentoren, Ausbildungskoordinatoren, Schulleitung, Seminar- und Fachleiter eng mit dem Referendar zusammen. Der Lehramtsanwärter wird in der Regel von zwei kompetenten Mentoren unterstützt, damit dieser seine Ausbildung erfolgreich abschließen kann. Gleichzeitig profitiert das Kollegium von neuen Erkenntnissen, die der Lehramtsanwärter aus seiner Seminararbeit in die Schule hineinträgt.

 

Die Vorgaben der OVP zur Ausbildung für das Lehramt der Grund- und Hauptschulen (Stand 2013) teilen den Erziehungs- und Bildungsauftrag von Schule in 6 Handlungsfelder auf.

 

Um diese umfangreichen Ausbildungsinhalte in der nunmehr 18-monatigen Ausbildungszeit bearbeiten und anwenden zu können, bedarf es einer intensiven Zusammenarbeit der Ausbildenden und dem Lehramtsanwärter. Wir bemühen uns um eine praxisorientierte Realisierung aller Lehrerfunktionen. Die Ausbildungslehrer sind vorrangige Ansprechpartner in organisatorischen, didaktischen und pädagogischen Lehrerrolle bewusst zu werden und seine Ausbildung aktiv zu gestalten (vgl. 9.14 Ausbildungskonzept).

7. Stützsysteme der pädagogischen Arbeit
7.1 Zusammenarbeit mit Eltern

Elternhaus und Schule haben beide einen gesetzlich festgeschriebenen Erziehungsauftrag. Damit die Erziehung der Kinder Hand in Hand geht und nicht gegenläufig wirkt, ist die Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule unerlässlich. In verschiedenen Bereichen sind Beratungen und Absprachen sinnvoll und daher erforderlich.

 

Bezogen auf das einzelne Kind ergeben sich bereits vor der Einschulung verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Später ist die Klassenlehrerin erste Ansprechpartnerin. Während ihrer Sprechstunden (nach Absprache) und bei Elternsprechtagen gibt es Gelegenheit zum Austausch. Auch Unterrichtshospitationen sind nach Vereinbarung möglich und unsererseits wünschenswert.

 

In den Mitwirkungsorganen sind Eltern ebenfalls an der Gestaltung des Schullebens beteiligt. Klassen- und Schulpflegschaften sind Elterngremien, in der Schulkonferenz, dem wichtigsten schulischen Gremium, entscheiden Eltern und Lehrerinnen gemeinsam.

 

Im Hinblick auf die Klasse spielen Elternabende eine zentrale Rolle. Hier werden pädagogische und unterrichtliche Fragen erläutert und diskutiert, außerunterrichtliche Unternehmungen werden vereinbart und vorbereitet. Viele Aktivitäten sind nur möglich, wenn Eltern sich aktiv daran beteiligen.

 

Unsere Schulpflegschaft beteiligt sich mit großen Engagement an unserem Schulleben. Viele Aktionen sind ohne ihre Organisation und Mithilfe nicht durchführbar. Im Einzelnen beteiligen sich die Eltern aktiv an folgenden Aktionen des Schullebens:

 

  • Medienarbeit, Pressearbeit
  • Schul- und Klassenausflüge
  • Schul- und Klassenfeste
  • Projektwochen
  • Bastelaktionen
  • Radfahrprüfung
  • Elterninformationsabende und -fortbildung
  • und andere Aktionen unserer Schullebens
7.2 Förderverein

Der Förderverein der St.Bruno Schule besteht seit 1980. Hier haben sich Freunde und Förderer unserer Schule zusammengeschlossen, um durch ihr Engagement unsere Schule in vielfältiger Weise zu unterstützen.

 

Die ständig knapper werdenden öffentlichen Aufwendungen lassen dieses Engagement zunehmend wichtiger werden. Durch regelmäßige Beiträge, Spenden und Einnahmen aus besonderen Aktionen (Trödelmarkt, Einschulungsfeier, Adventsingen, St. Martinsfeier, Schulfest, Schulausflug) unterstützt der Förderverein die Schule bei der Anschaffung von Lehr- und Lernmitteln.

8. Betreuungsangebote
8.1 OGS

Zum Schuljahresbeginn 2007/2008 wurde die Offene Ganztagsschule (OGS) mit zwei Gruppen eröffnet. Drei Jahre später hatte sich die Gruppenstärke verdoppelt und zurzeit besuchen 103 Schüler die OGS.

 

Die Gruppenräume befinden sich im Souterrain, das für dieses Vorhaben umgebaut wurde. Die Gruppen sind jahrgangsorientiert und haben eine feste Leitung. Der Träger der Maßnahme ist der Caritas Verband Düsseldorf e.V.

 

Die OGS beginnt nach dem Unterricht, jedoch frühestens um 11.00 Uhr. Sie endet um 16.00 Uhr. Die Abholung der Kinder ist erst ab 15.00 Uhr möglich. Montags bis donnerstags findet zu festgelegten Zeiten die Hausaufgabenbetreuung statt.

 

Es gibt vier Schwerpunkte: das Mittagessen, die Hausaufgabenbetreuung, die Freizeitkurse und das freie Spiel.

 

Das Mittagessen wird von einem Caterer geliefert, der sich auf Kinderessen spezialisiert hat. Wir achten auf eine abwechslungsreiche Küche mit ausreichend Gemüse und Obst.

 

Die Hausaufgabenbetreuung wird von Lehrerinnen und zusätzlichen Hausaufgabenkräften durchgeführt.

 

Die Nachmittagsangebote beginnen in der Regel um 14.30 Uhr. Die Schüler können nach Möglichkeit an zwei Kursen ihrer Wahl teilnehmen. Es gibt Angebote aus dem Sport-, Kunst-, Kultur- und Theaterbereich, Handwerk und Hauswirtschaft.

 

Darüber hinaus haben die Schüler die Möglichkeit zum freien uns angeleiteten Spielen und Basteln. Dies kann sowohl drinnen als auch draußen auf dem gesamten Schulgelände geschehen, das nicht nur einen asphaltierten Platz, sondern auch eine große Rasenfläche umfasst.

 

In unserer OGS legen wir besonders großen Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrern, Erziehern und allen Mitarbeitern der offenen Ganztagsschule.

8.2 Betreuung 8-1

Die Betreuungsgruppe der „Schule von 8-1“ besteht seit 1996 und wird aktuell von 37 Schülern besucht.

 

Der Träger ist der Förderverein „Schule von 8-1 e.V.“, der eigens für dieses Vorhaben gegründet wurde.

 

Nach dem Unterricht kommen die Schüler ab 11.00 Uhr in den Betreuungsraum und bleiben, je nach Anmeldung, bis 13.00 Uhr, 13.30 Uhr oder 14.30 Uhr.

 

Ähnlich wie in einer Kindertagesstätte besteht für die Schüler die Möglichkeit im Freispiel

 

  • zu frühstücken
  • am jahreszeitlichen Bastelangebot teilzunehmen
  • zu bauen
  • zu lesen
  • in der Puppenecke zu spielen

 

Außerdem feiern die Schüler ihre Geburtstage mit der gesamten Gruppe und suchen sich entsprechende Stuhlkreisspiele aus.

 

Wir arbeiten situationsbezogen und orientieren uns an den Interessen der Schüler. Durch Gespräche, Spiele, Anschauungsmaterial, Bücher etc. werden diese vertieft und aufgegriffen.

 

Sind alle Schüler nach dem Unterricht in der Gruppe angekommen, gehen die dazu angemeldeten Schüler zum Essen und anschließend zur Hausaufgabenbetreuung.

 

Danach treffen sie sich mit der restlichen Gruppe wieder auf dem Schulhof oder bei schlechtem Wetter wieder im Gruppenraum.

 

Alle Kinder können jederzeit von ihren Eltern abgeholt werden.

 

Die Gruppe wird von Frau Henke, einer Erzieherin, geleitet. Frau Kleine-Bey und Frau Zech stehen ihr zur Seite.

9. Anhang
9.1 Konzept zur Werteerziehung
9.2 Konzept Gewaltprävention und Streitschlichtung

Im Rahmen der Gewaltprävention und Streitschlichtung lernen die Kinder in den verschiedenen Jahrgangsstufen Verhaltensweisen, Handlungsalternativen und Regeln im sozialen Umgang kennen.

In den Jahrgängen 1 und 2 haben die Kinder im wöchentlichen Rhythmus in enger Zusammenarbeit mit unserer Schulsozialarbeiterin im Rahmen 1 Unterrichtsstunde Soziales Lernen. Die Kinder gehen zusammen mit dem Maskottchen für das Soziale Lernen „Ferdi“ auf Schatzsuche und lernen sich und andere dadurch besser kennen. Ferner erlernen sie Verhaltensweisen im Umgang mit Streitsituationen.

Ab dem Jahrgang 3 werden die erworbenen Kenntnisse aus der Schuleingangsphase vertieft und erweitert. Die Kinder lernen im Klassenrat klar strukturierte Abläufe kennen, in denen sie durch ein sehr hohes Maß an Eigenständigkeit ihre Anliegen gemeinsam besprechen, nach Lösungen suchen und evaluieren.

Ferner sind die Kinder der 4. Klassen als Streitschlichter auf dem Schulhof tätig. Jeweils im 2. Halbjahr arbeiten die aktuellen Viertklässler und unsere Schulsozialarbeiterin die Drittklässer an, sodass immer gewährleistet wird, dass in jedem Schuljahr Streitschlichter die Kinder beim Lösen von kleineren Streitigkeiten unterstützen.

9.3 Schulordnung
9.4 Konzept zur Umwelterziehung
9.5 Konzept zur Gesundheitserziehung
9.6 Konzept zur Geschlechtererziehung
9.7 Konzept zur Verkehrs- und Mobilitätserziehung

Die Verkehrserziehung ist bei uns an der St. Bruno Schule ein wichtiger Bestandteil, der in allen Jahrgängen aufgegriffen wird.

In enger Zusammenarbeit mit dem Bezirkspolizisten wurde im Schuljahr 2019/2020 der Laufbus eingeführt. Hier begleiten Eltern unterstützt an vereinzelten Tagen durch den Bezirkspolizisten  am Morgen teilnehmende Kindergruppen von festen Haltestellen auf dem Schulweg. So lernen die Kinder bereits vor der Schule, wie sie sich auf dem Schulweg verhalten.

Im Jahrgang 1 wird im Rahmen des Sachunterrichtes die Sicherheit im Straßenverkehr thematisiert. Hier findet eine Schulwegbegehung mit dem Bezirkspolizisten statt. Ergänzend hierzu wird u.a. auch die Sichtbarkeit und das Verhalten auf dem Schulweg besprochen.

In den folgenden Jahrgängen wird regelmäßig das erworbene Wissen vertieft und erweitert. Sodass die Kinder in der 4. Klasse die Radfahrausbildung mit anschließender Prüfung durchlaufen.

Zusätzlich hierzu findet jedes Jahr der ADAC- Fahrradparcours im September statt. Hier trainieren die Kinder die motorischen Fähigkeiten beim Radfahren, sodass sie auch motorisch immer sicherer im Straßenverkehr unterwegs sein können.

9.8 Konzept zur Leistungsbewertung
9.9 Konzept zur Medienerziehung
9.10 Förderkonzept
9.11 Hausaufgabenkonzept
9.12 Vertretungskonzept
9.13 Fortbildungskonzept
9.14 Konzept zur Ausbildungskoordination